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Format 6 - Monitoring und Surveillance - Backbone für ein lernendes Gesundheitsforschungssystem Beendet

Dienstag, 25. Februar 2025 16:00 - 17:30 CET C01

Tag : 25.02.2025

Monitoring und Surveillance – Backbone für ein lernendes Gesundheitsforschungssystem

Monitoring und Surveillance sind zentrale Bindeglieder zwischen Versorgung und Forschung und stärken die Resilienz des Gesundheitswesens bei gesundheitsrelevanten Ausnahmeereignissen wie Pandemien. Sie ermöglichen, Daten zu Frühwarnsignalen von Ausbrüchen oder Auffälligkeiten aus dem ambulanten und klinischen Sektor als auch dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu analysieren, zu bewerten und in die Versorgung zurückzuführen. Ergänzt durch Versorgungsforschungsdaten können (über-) regionale Fragestellungen, z. B. aus dem kommunalen Versorgungssystem, adressiert werden.

Eine systematische Integration dieser Ansätze schafft eine datenbasierte Grundlage für resilientere Strukturen im Gesundheitswesen. Dafür braucht es regelmäßige Austauschformate zwischen Akteuren wie dem ÖGD (z. B. RKI) und dem NUM  (z. B. NUMresilience und NATON), um Synergien zu fördern, interdisziplinäre Kompetenz zu nutzen und gemeinsame Strategien zu entwickeln.

Impulsvorträge und eine Podiumsdiskussion beleuchten die Rolle von Monitoring und Surveillance sowie deren Beitrag zur Resilienz. Die Ergebnisse können als Grundlage für ein gemeinsames Positionspapier mit konkreten Handlungsempfehlungen dienen.

Referierende

Prof. Dr. Christian Drosten - Institutsdirektor, Institut für Virologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Prof. Dr. Benjamin Ondruschka - Institutsdirektor am Institut für Rechtsmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Dr. Ute Rexroth - Leiterin der Abteilung 3: Infektionsepidemiologie am Robert Koch Institut (RKI)

Prof. Dr. Simone Scheithauer - Leitung Institut für Krankenhaushygiene und Infektiologie (IK&I). Universitätsmedizin Göttingen

Thomas Wendt - Leitung Datenintegrationszentrum, Universitätsklinikum Leipzig

PD Dr. Sven Zenker - Ärztlicher Leiter, Stabsstelle Medizinisch-Wissenschaftliche Technologieentwicklung und -koordination (MWTek), Universitätsklinikum Bonn

Moderatorin

Dr. Ruth Hecker - Vorsitzende Aktionsbündnis Patientensicherheit

Zielgruppe 

Beteiligte Akteure aus der Gesundheitsversorgungsforschung und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (Universitätsmedizin, RKI, Öffentliches Gesundheitswesen und andere wissenschaftliche Institutionen).

Format

Impulsvortrag mit anschließender Podiumsdiskussion.

 

Kategorie

Workshop